Karriere

Quereinstieg in die Pflege

Quereinstieg in die Pflege: Sie möchten sich beruflich neu orientieren und Menschen im Alltag unterstützen? Bei der Suche nach einem passenden Weg zählen Ihre bisherigen Erfahrungen ebenso wie Ihre Bereitschaft, Neues zu lernen. Diese Seite gibt Orientierung zu Qualifikationen, Anforderungen und zur Bewerbung bei St. Lukas Pflegedienste. Der ambulante Pflegedienst hat seinen Standort in Duisburg, der Träger ist in Essen. Welche Tätigkeit zu Ihrem Hintergrund passt, ist Gegenstand des persönlichen Gesprächs.

Für wen diese Seite ist

Diese Seite richtet sich an Menschen aus anderen Berufen, die einen Einstieg in die Pflege prüfen. Vielleicht haben Sie bisher im Service, im Handwerk, im Büro oder in einem sozialen Arbeitsfeld gearbeitet. Auch Erfahrungen mit der Unterstützung von Angehörigen können Anlass für eine Neuorientierung sein. Sie ersetzen jedoch keine fachliche Qualifikation, wenn diese für eine Aufgabe erforderlich ist.

Angesprochen sind außerdem Menschen mit einer im Ausland erworbenen Pflegequalifikation sowie Pflegekräfte, die nach einer beruflichen Pause wieder Orientierung suchen. Wichtig ist, zwischen einem ersten Einstieg, der Anerkennung eines Abschlusses und einer fachlichen Spezialisierung zu unterscheiden. Daraus ergeben sich unterschiedliche nächste Schritte.

St. Lukas bietet mobile Pflege mit Grund- und Behandlungspflege, Haushalt und Betreuung sowie außerklinische Intensivpflege und Beatmungspflege an. Zum Leistungsspektrum gehört auch Pflegeberatung. Diese Bereiche stellen unterschiedliche Anforderungen an Mitarbeitende. Ein Quereinstieg bedeutet deshalb nicht, dass jede Aufgabe ohne pflegerischen Abschluss übernommen werden kann.

Qualifikationswege: Welche Möglichkeiten es grundsätzlich gibt

Die generalistische Pflegeausbildung ist ein grundlegender Weg zum Pflegefachberuf. Sie vermittelt Kenntnisse und praktische Fähigkeiten für die Versorgung von Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen. Für Quereinsteigende kann sie infrage kommen, wenn das Ziel eine Tätigkeit als examinierte Pflegefachperson ist. Zugangsvoraussetzungen und Ausbildungsbedingungen sind bei den zuständigen Ausbildungsstellen zu klären.

Qualifizierungen in der Pflegehilfe oder Pflegeassistenz können einen anderen Zugang eröffnen. Bezeichnungen, Voraussetzungen und Aufgaben unterscheiden sich je nach geltenden Regelungen und Abschluss. Unterstützende Tätigkeiten sind von Aufgaben einer Pflegefachperson abzugrenzen. Entscheidend ist, welche Qualifikation für die konkrete Stelle erforderlich ist und welche Verantwortung damit verbunden ist.

Wer einen Pflegeabschluss aus dem Ausland mitbringt, sollte die Anerkennung der Berufsqualifikation prüfen. Dabei können unter anderem Ausbildungsnachweise und Sprachkenntnisse relevant sein. Welche Unterlagen oder ergänzenden Schritte notwendig sind, hängt vom individuellen Verfahren ab. Ein vorhandener Abschluss allein erlaubt nicht automatisch jede pflegerische Tätigkeit in Deutschland.

Fachweiterbildungen und fachbezogene Qualifizierungen bauen in der Regel auf vorhandenen beruflichen Kompetenzen auf. Sie können für spezialisierte Aufgaben relevant sein, etwa im Umfeld außerklinischer Intensivpflege und Beatmungspflege. Sie sind kein Ersatz für eine erforderliche Grundqualifikation. Die genannten Wege dienen der allgemeinen Orientierung und beschreiben kein zugesagtes Ausbildungs- oder Weiterbildungsangebot von St. Lukas.

Was St. Lukas erwartet

Zuverlässigkeit, Empathie und Teamarbeit sind zentrale Anforderungen. Zuverlässigkeit bedeutet, Absprachen ernst zu nehmen, aufmerksam zu arbeiten und relevante Beobachtungen weiterzugeben. Empathie zeigt sich darin, die Bedürfnisse und Grenzen pflegebedürftiger Menschen zu respektieren. Teamarbeit verlangt, Informationen verständlich zu teilen, Rückfragen zu stellen und die eigenen fachlichen Grenzen zu erkennen.

Bei St. Lukas arbeiten mehr als 40 Mitarbeitende. Der Pflegedienst ist rund um die Uhr an sieben Tagen im Einsatz. Für Bewerbende ist deshalb wichtig, die eigenen zeitlichen Möglichkeiten offen anzusprechen. Welche Einsatzgestaltung zu einer konkreten Rolle gehört, wird persönlich besprochen; aus dem Versorgungsumfang lässt sich kein individuelles Arbeitszeitmodell ableiten.

Je nach Rolle ist ein Examen beziehungsweise eine passende anerkannte Qualifikation erforderlich. Besonders bei außerklinischer Intensivpflege und Beatmungspflege müssen die fachlichen Voraussetzungen zur Aufgabe passen. Bei Beatmungspatienten erfolgt eine 1:1-Betreuung. Daraus ergibt sich eine verantwortungsvolle Versorgungssituation, die nicht mit einem allgemeinen Einstieg ohne Fachqualifikation gleichgesetzt werden darf.

Wie die Bewerbung läuft

Für Ihre Bewerbung nutzen Sie das Bewerbungsformular oder die Schnellbewerbung. Beschreiben Sie kurz, aus welchem Beruf Sie kommen, welche Erfahrungen Sie mitbringen und für welchen Tätigkeitsbereich Sie sich interessieren. Nennen Sie vorhandene Abschlüsse und Qualifikationen. Wenn Sie noch keinen Pflegeabschluss haben, machen Sie dies ebenfalls deutlich.

Im Kennenlerngespräch geht es um Ihre Motivation, Ihren bisherigen beruflichen Weg und die Anforderungen einer möglichen Tätigkeit. Hier können Sie Fragen zu Aufgaben, notwendigen Nachweisen und zur Zusammenarbeit stellen. Auch offene Punkte zur Qualifikation sollten angesprochen werden. Das Gespräch dient der gegenseitigen Orientierung und ist keine Zusage für eine bestimmte Position.

Die Konditionen einer möglichen Beschäftigung werden persönlich besprochen. Für Rückfragen erreichen Sie St. Lukas Pflegedienste unter 0203 / 39 51 65 75. Der Standort befindet sich in der Burgstraße 10A, 47137 Duisburg.

Häufige Fragen

Einstieg nach Lebenslage