Intensivpflege Essen
Außerklinische Intensivpflege in Essen
Für Familien in Essen, die eine intensivpflegerische Versorgung zu Hause prüfen möchten: was dazugehört, wie der Weg aussieht und wie St. Lukas unterstützt.
St. Lukas und Essen
In Essen hat der Träger von St. Lukas Pflegedienste, die Lukas Medical Pflegedienste GmbH & Co. KG, seinen Sitz in der Schnabelstraße 1. Der Pflegedienst-Standort befindet sich in Duisburg. Anfragen zur außerklinischen Intensivpflege aus Essen – ob aus dem Süden, dem Norden oder der Innenstadt – nehmen wir gern entgegen und prüfen sie einzeln.
Intensivpflege ist keine Leistung, die man nebenbei plant. Sie muss rund um die tatsächlichen Bedürfnisse eines Menschen organisiert werden und dauerhaft tragfähig sein. Deshalb nennen wir keine pauschalen Kapazitäten, sondern klären im Gespräch, ob eine Versorgung möglich ist.
Ambulante Intensivpflege und häusliche Intensivpflege in Essen
Außerklinische Intensivpflege richtet sich an Menschen mit einem besonders hohen Bedarf an medizinischer Behandlungspflege. Gemeint sind Situationen, in denen jederzeit eine lebensbedrohliche Lage entstehen kann und eine Pflegefachkraft sofort eingreifen muss – etwa bei einer dauerhaften Beatmung oder bei einer Trachealkanüle.
Als ambulante Intensivpflege wird die spezialisierte Versorgung außerhalb einer Klinik bezeichnet. Häusliche Intensivpflege meint die Versorgung in der eigenen Wohnung. Ob dieser Leistungsort geeignet ist, wird anhand der ärztlichen Vorgaben, des Bedarfs und der Wohnsituation geprüft.
Die Ursachen sind sehr unterschiedlich: neurologische Erkrankungen, Folgen eines Unfalls, fortschreitende Muskelerkrankungen oder lange Intensivaufenthalte. Gemeinsam ist allen Situationen, dass der Wunsch nach einem Leben zu Hause mit einer sicheren Versorgung verbunden werden muss.
Der Weg zur Versorgung
Am Anfang steht eine ärztliche Verordnung nach § 37c SGB V, ausgestellt von einer dafür qualifizierten Ärztin oder einem qualifizierten Arzt. Bei beatmeten oder trachealkanülierten Menschen wird vorher in der Regel geprüft, ob eine Entwöhnung oder Dekanülierung möglich ist. Die Krankenkasse entscheidet über die Genehmigung; der Medizinische Dienst prüft regelmäßig die Versorgung am Leistungsort.
Parallel klären Pflegedienst, Familie und Lieferanten die praktischen Fragen: Geräte, Verbrauchsmaterial, Notfallplan, Dienstplanung und Wohnsituation. Wir erklären Ihnen, welche Schritte üblicherweise nötig sind und wer wofür zuständig ist.
Stand Oktober 2026 – verbindliche Auskunft erteilt Ihre Pflege- bzw. Krankenkasse.
Was die Pflege zu Hause umfasst
Je nach Verordnung gehören Beobachtung von Atmung und Vitalzeichen, Betreuung der Beatmung, Absaugen, Tracheostomapflege, Grundpflege, Lagerung und Dokumentation dazu. Bei Beatmungspatienten ist eine 1:1-Betreuung vorgesehen. Ebenso wichtig ist die Zusammenarbeit mit Hausärztin oder Hausarzt, Fachärzten und Therapeuten.
Wir legen Wert darauf, dass die Versorgung zum Leben der Familie passt: feste Ansprechpersonen, verlässliche Absprachen und Respekt vor der Privatsphäre in der eigenen Wohnung.
Entlassung aus einer Essener Klinik
Steht eine Entlassung bevor, sollten Familie und Sozialdienst früh Kontakt aufnehmen. Je früher die Klärung beginnt, desto ruhiger kann die Überleitung verlaufen. Wir sagen offen, welche Informationen wir brauchen und welche Fragen vor einer Zusage geklärt sein müssen.
Angehörige in Essen entlasten
Eine Intensivversorgung verändert den Alltag der ganzen Familie. Neben der Fachpflege können Pflegeberatung sowie Haushalt und Betreuung helfen, Kräfte einzuteilen. Welche Leistungen sinnvoll kombiniert werden können, besprechen wir gemeinsam.
Was eine Versorgung zu Hause tragfähig macht
Neben der Verordnung entscheiden praktische Dinge darüber, ob eine Intensivversorgung zu Hause gelingt: ein geeigneter Raum für Bett und Geräte, ausreichend Steckdosen und ein durchdachter Platz für Verbrauchsmaterial, gute Erreichbarkeit der Wohnung und eine verlässliche Absprache mit Gerätelieferant und Ärzten. Auch die Frage, wie die Familie Ruhe- und Rückzugszeiten behält, gehört dazu.
Diese Punkte schauen wir uns gemeinsam an, bevor eine Versorgung beginnt. Wo etwas fehlt, besprechen wir, wer helfen kann – etwa bei Hilfsmitteln oder Anpassungen der Wohnung. Ziel ist eine Versorgung, die nicht nur am ersten Tag funktioniert, sondern dauerhaft.
So fragen Sie an
Schildern Sie Ihr Anliegen im Pflege-Cockpit oder rufen Sie den Pflegedienst-Standort in Duisburg an: 0203 / 39 51 65 75. Für Anfragen aus Essen genügen in einem ersten Schritt wenige Angaben: worum es geht, wer Unterstützung braucht und wie Sie erreichbar sind. Bitte senden Sie in einer ersten Anfrage keine Befunde oder Arztbriefe.
Eine Anfrage ist noch keine Versorgungszusage. Ob und in welchem Umfang wir unterstützen können, klären wir persönlich. Bei akuter Lebensgefahr wählen Sie immer den Notruf 112.
