Beispielhafter Ablauf
Beispielhafter Ablauf: Überleitung aus der Klinik nach Hause
Beispielhafter Ablauf – keine reale Person: Dieser ausdrücklich fiktive Versorgungsverlauf beschreibt, wie eine Überleitung aus der Klinik nach Hause mit St. Lukas Pflegedienste im Raum Duisburg/Essen grundsätzlich aussehen könnte. Welche Unterstützung tatsächlich möglich ist, hängt vom individuellen Bedarf, der Versorgungsadresse und den verfügbaren Kapazitäten ab.
Beispielhafter Ablauf – frei zusammengestellt, keine reale Person.
Ausgangssituation
Ein Klinikaufenthalt nähert sich seinem Ende. Die betroffene Person möchte nach Hause zurückkehren, benötigt im Alltag jedoch weiterhin pflegerische Unterstützung. Angehörige möchten helfen, können aber nicht alle Aufgaben übernehmen. Noch ist unklar, welche Tätigkeiten selbstständig gelingen, wobei Unterstützung erforderlich sein wird und welche Informationen für die weitere Versorgung vorliegen müssen. Für die Familie steht deshalb zunächst nicht ein bestimmter Starttermin im Vordergrund, sondern ein realistisches Bild der Situation zu Hause.
In diesem fiktiven Beispiel sucht die Familie nach einem ambulanten Pflegedienst und wird auf St. Lukas aufmerksam. St. Lukas Pflegedienste hat einen Standort in Duisburg und einen Träger in Essen. Daraus lässt sich noch nicht ableiten, ob die konkrete Wohnadresse versorgt werden kann. Diese Frage gehört ausdrücklich in das Erstgespräch.
Erster Kontakt
Eine angehörige Person könnte sich unter 0203 / 39 51 65 75 an St. Lukas wenden. Für das Gespräch würde sie die wichtigsten Fragen sammeln: Wo soll die Versorgung stattfinden? Welche Unterstützung wird voraussichtlich gebraucht? Was können die betroffene Person und ihre Angehörigen selbst übernehmen? Welche Angaben aus der Klinik liegen bereits vor? Eine solche Vorbereitung kann helfen, den Bedarf verständlich zu schildern, ohne schon jede Einzelheit geklärt haben zu müssen.
Im Erstgespräch wird geklärt, ob die Adresse versorgt werden kann und Kapazitäten bestehen. St. Lukas beschäftigt mehr als 40 Mitarbeitende und ist rund um die Uhr an sieben Tagen im Einsatz. Das bedeutet jedoch keine automatische Verfügbarkeit für eine einzelne Anfrage und keine Zusage für einen gewünschten Beginn.
Klärung und Planung
Für den weiteren beispielhaften Verlauf wird angenommen, dass eine Versorgung grundsätzlich infrage kommt. Nun könnte die Familie gemeinsam mit den Beteiligten genauer unterscheiden, welche Hilfe benötigt wird. Zum Leistungsangebot von St. Lukas gehören mobile Pflege mit Grund- und Behandlungspflege sowie Haushalt und Betreuung. Im Mittelpunkt der Planung stünden die tatsächlichen Bedürfnisse: Welche Unterstützung ist pflegerisch erforderlich, welche betrifft den Haushalt, und wo wünschen sich die Angehörigen Orientierung?
Auch die Wünsche der betroffenen Person sollten dabei Platz haben. Gewohnheiten, persönliche Grenzen und vorhandene Unterstützung können helfen, eine alltagstaugliche Aufgabenverteilung zu besprechen. Offene Fragen sollten als solche festgehalten werden, statt stillschweigend anzunehmen, dass Angehörige oder Pflegedienst jede Aufgabe übernehmen.
St. Lukas ist Vertragspartner aller gesetzlichen und privaten Kranken- und Pflegekassen und nach SGB XI sowie SGB V zugelassen. Welche Leistungen im Einzelfall übernommen werden und welche Voraussetzungen gelten, muss individuell geklärt werden. Stand Oktober 2026, verbindliche Auskunft durch Kranken- bzw. Pflegekasse.
Beginn der Versorgung bzw. Termin
Ein möglicher Beginn wäre erst nach Klärung der Voraussetzungen und verfügbaren Kapazitäten zu besprechen. Für diesen fiktiven Verlauf wird angenommen, dass ein erster Termin vereinbart werden kann. Die Familie könnte dafür relevante Unterlagen und ihre offenen Fragen bereithalten. Beim ersten Kontakt zu Hause wäre wichtig, die zuvor geschilderte Situation mit dem tatsächlichen Unterstützungsbedarf abzugleichen. Dabei könnte sich zeigen, dass einzelne Aufgaben anders verteilt oder weitere Fragen geklärt werden müssen.
Die Angehörigen sollten außerdem besprechen, welche Aufgaben vereinbart sind und wie Veränderungen des Bedarfs angesprochen werden können. Nicht jeder Übergang benötigt dieselben Leistungen. St. Lukas bietet auch außerklinische Intensivpflege und Beatmungspflege an; bei Beatmungspatienten erfolgt eine 1:1-Betreuung. Ob solche Angebote relevant und verfügbar sind, wäre gesondert zu klären und wird in diesem Beispiel nicht vorausgesetzt.
Was Familien daraus mitnehmen können
Der wichtigste Gedanke dieses Beispiels: Eine Überleitung nach Hause braucht einen ehrlichen Blick auf Bedarf, Möglichkeiten und offene Punkte. Hilfreich ist eine übersichtliche Sammlung der Fragen, statt sich auf vermeintlich selbstverständliche Abläufe zu verlassen. Angehörige dürfen deutlich sagen, was sie leisten können und wo ihre Grenzen liegen. Ebenso wichtig ist, die betroffene Person in die Überlegungen einzubeziehen.
Zur Orientierung bietet St. Lukas Pflegeberatung an, einschließlich des Beratungseinsatzes nach § 37.3. Dieser ist für Pflegegeld-Empfänger kostenfrei und als Hausbesuch oder per Video möglich. Beratung kann Raum schaffen, die eigene Situation zu besprechen. Der dargestellte Verlauf bleibt ein fiktives Beispiel: Er beschreibt mögliche Gesprächs- und Planungsschritte, nicht einen verbindlichen Ablauf oder eine zugesagte Versorgung.
Weitere Beispiele
Aufnahme in die außerklinische IntensivpflegeBeratungseinsatz bei PflegegeldbezugAlle Beispiele
