Pflegelexikon
Entlassmanagement
Entlassmanagement ist die organisierte Vorbereitung der weiteren Versorgung nach einem Krankenhausaufenthalt. Es soll dafür sorgen, dass notwendige Pflege, Medikamente, Hilfsmittel und weitere Behandlungen möglichst ohne Unterbrechung anschließen.
Was bedeutet das?
Nach einer Entlassung ist nicht jeder Mensch sofort wieder selbstständig. Manche benötigen Hilfe beim Waschen und Anziehen, andere Unterstützung bei der Medikamenteneinnahme oder Versorgung einer Wunde. Beim Entlassmanagement prüft das Krankenhaus deshalb, welcher Unterstützungsbedarf besteht, und stimmt die nächsten Schritte mit der betroffenen Person und den beteiligten Versorgern ab.
Dazu können ein Entlassbrief, ein aktueller Medikationsplan, erforderliche Verordnungen und die Organisation von Hilfsmitteln gehören. Je nach Situation kommen ambulante Pflege, Rehabilitation oder eine vorübergehende stationäre Versorgung infrage. Angehörige werden auf Wunsch einbezogen. Für die Weitergabe persönlicher Informationen an andere Stellen ist grundsätzlich die entsprechende Einwilligung erforderlich.
Worauf kommt es im Alltag an? / Wer ist zuständig?
Die Planung und Koordination des Entlassmanagements liegen beim Krankenhaus. Ärztlicher Dienst, Pflege und gegebenenfalls Sozialdienst arbeiten dabei zusammen. Nach der Entlassung übernehmen je nach Bedarf die weiterbehandelnde Arztpraxis, ein Pflegedienst und weitere Anbieter die vereinbarten Aufgaben. Kranken- und Pflegekassen unterstützen bei Fragen zu Leistungen und deren Voraussetzungen. Welche Kosten übernommen werden, hängt vom individuellen Bedarf und den jeweiligen Anspruchsvoraussetzungen ab. Stand Oktober 2026, verbindliche Auskunft durch Kranken- bzw. Pflegekasse.
Für Betroffene und Angehörige ist wichtig, den tatsächlichen Alltag zu Hause anzusprechen: Ist jemand erreichbar? Sind Treppen oder die Körperpflege ein Problem? Wer besorgt Medikamente? Vor der Entlassung sollte geklärt sein, welche Hilfe organisiert ist, welche Unterlagen vorliegen und an wen man sich bei Rückfragen oder einer Verschlechterung wenden kann. Angehörige sollten offen sagen, welche Unterstützung sie leisten können und wo ihre Grenzen liegen.
Wie St. Lukas dabei unterstützt
St. Lukas Pflegedienste kann die Versorgung zu Hause durch mobile Grund- und Behandlungspflege sowie Haushaltshilfe und Betreuung unterstützen. Bei entsprechendem Bedarf gehören auch außerklinische Intensivpflege und Beatmungspflege zum Angebot. St. Lukas ist nach SGB V und SGB XI zugelassen und Vertragspartner aller gesetzlichen und privaten Kranken- und Pflegekassen.
Ob die jeweilige Adresse versorgt werden kann und Kapazitäten bestehen, wird im Erstgespräch unter 0203 / 39 51 65 75 geklärt. Dafür sind Informationen zum Pflegebedarf und zu bereits geplanten Maßnahmen hilfreich.
Häufige Fragen
Weitere Begriffe
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Allgemeine Erklärung, Stand Oktober 2026 – keine medizinische oder rechtliche Beratung. Verbindlich ist die Auskunft Ihrer Kranken- bzw. Pflegekasse.
